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Seit zehn Jahren spielt Thomas leidenschaftlich World of Warcraft. Dort hat er nach eigenen Aussagen viele wichtige Eigenschaften erlernt, die er heute in seinem wahren Leben anwendet – auch beim Thema Finanzen.

 

Mein-KohleEinstieg.de: Wie hängt das denn mit Börsen und Finanzen zusammen?

Thomas Kovacs: World of Warcraft ist für mich wirklich ein Spiel, bei dem ich sehr viel gelernt habe. Hauptsächlich bezüglich kaufen und verkaufen. Du hast im Spiel eine InGame-Währung Gold und du hast viele Gegenstände wie Rüstungen, Ärzte, Rohstoffe und so weiter. Du kannst du ganz normal wie die Arbeiter abbauen und dann verkaufen im sogenannten Auktionshaus, auf dem freien Markt. Ich habe mir halt am Anfang gedacht: “Hey geil, ich kann da Geld verdienen, indem ich Zeit investiere.” Aber letztlich hast du nur eine Stunde und in einer Stunde kann du nur soundsoviel abbauen. Irgendwann bin ich auf die Idee gekommen, dass ich einfach günstig kaufe und teurer verkaufe. So hat sich das Ganze entwickelt und dadurch habe ich mehrere Millionen Gold gemacht. Ich musste mir nie Sorgen um Gold machen im Spiel selbst. Ich war finanziell frei im Spiel.

Das kann man auch in die Realität übernehmen. In der Realität dauert es natürlich viel länger. In einem Spiel geht es vielleicht ein Jahr und dann bin ich ultra gut dabei. Im echten Leben braucht es zehn, 20 oder 30 Jahre. So hat sich das Ganze entwickelt und ich konnte da sehr viel mitnehmen. Das ist eine supercoole Sache, darum verstehe ich auch die Leute nicht, die sagen können: “Gaming ist vollkommen für die Katz.” Ich habe so viel gelernt und ich bin aufgrund von World of Warcraft unter anderem hier, wo ich jetzt bin.

 


Thomas Kovacs, auch bekannt als Thomas der Sparkojote, ist ein 22-jähriger Blogger aus der Schweiz. Pro Woche lädt er drei Videos über Finanzen auf YouTube hoch. Seit über vier Jahren investiert er schon an der Börse. Seine Strategie: Dividenden.


 

Bildquelle(n):

  • Safe_Haven_2: https://blizzard.gamespress.com/de/World-of-Warcraft#?tab=Fotos
Redaktion

Dann komme ich um ein Weltportfolio nicht herum

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