Über Kohle-Einstieg

Über KohleEinstieg

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Ich bin fast 18 und habe keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen.

Aber ich kann `ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen.

@nainablabla (Twitter)

 

Eine 18-jährige Schülerin landete einen viralen Twitter-Hit, als sie eine Schwäche unseres Bildungssystems treffend zusammenfasste. Denn eine konkrete Vorbereitung auf das Erwachsenenleben mit seinen alltäglichen Tücken und Problemen bietet die Schule oft nicht. Und dieses mangelnde Finanzwissen holen auch viele Erwachsene nicht mehr auf. Das zeigen Studien immer wieder. Und das ist fatal, gerade in Zeiten von demographischem Wandel und dauerhaften Niedrigzinsen.

 

Das Geld, das man besitzt, ist das Mittel zur Freiheit,

dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft.

Jean-Jacques Rousseau

 

“Finanzielle Freiheit” ist etwas, dass sich viele Menschen wünschen, aber zu wenige erreichen. Dafür braucht es ein “passives” Einkommen, Geld also, dass sich vermehrt, ohne dass man dafür arbeiten geht. Doch das Wissen darüber fehlt vielen, die zwar hart arbeiten, aber in der “Knechtschaft” gefangen bleiben.

 

Es ist besser, einen Tag im Monat über sein Geld nachzudenken,

als einen ganzen Monat dafür zu arbeiten.

John D. Rockefeller

 

Beim erfolgreichen und gewinnbringenden Nachdenken über Geld wollen wir helfen, Denkanstöße geben und Zusammenhänge erklären. Und die Einstiegshürde senken.

 

Denn an der Börse wird quasi eine eigene Sprache gesprochen und wer von der Materie (noch) keine Ahnung hat, der ergreift schnell wieder die Flucht, wenn er von lauter kryptischen Aktienkurven und merkwürdigen Begriffen empfangen wird.

Das wollen wir ändern!

 

Wir wollen den Kohle-Einstieg erleichtern und erklären,

  • was sich hinter verschiedenen Begriffen versteckt (Kohle-ABC) und
  • was man braucht, um sich selbst um seine Kohle zu kümmern (Schacht für Schacht).

Wir wollen bei der Kohle-Förderung helfen, indem wir erklären,

  • weshalb es wichtig ist, sich mit dem eigenen Geld zu beschäftigen und
  • pro und Contra aufzeigen.

Wir wollen zeigen, dass es nicht staubtrocken sein muss, sich um das eigene Geld zu kümmern, sondern dass es unterhaltsam sein kann, indem wir

  • Menschen befragen, die sich mit ihrer Kohle beschäftigen (FFQ) und
  • zeigen, wie Menschen aus wenig Kohle viel Kohle gemacht haben. Oder umgekehrt (Kohle-Geschichten).

Und das ganze natürlich multimedial auch als Kohle-Video oder zum Nachhören als Kohle-Audio.

 

 

Bildquelle(n):

  • young emotional boy on bright background: Colourbox
Redaktion

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8 Comments

  1. finde es gut junge Menschen auf ihre Möglichkeiten der eigenen finanziellen Vorsorge aufmerksam zu machen – und halte die ARD für eine seriöse und verantwortliche Instanz, die hoffentlich auch auf potentielle Risiken bezüglich diverser Finanzprodukte hinweisen wird…

  2. Ihr Ziel in allen Ehren. Am besten funktioniert es aber, wenn man ein quasi angeborenes Faible für die Aktie mitbringt. Es muss einem Spaß machen. Aber evtl. kann man bei Einigen ja das Interesse wecken. Der Besitz von Aktien in den Händen von Vielen wäre für mich ein Ansatz für die Lösung von gesellschaftlichen Problemen . Viel Erfolg.

    1. befürchte ‚gesellschaftliche Probleme‘ lassen sich über den Besitz Vieler an Aktien nicht lösen! Nichtsdestotrotz ein ‚Faible‘ für Aktien wäre nett… aber eher im Sinne des Individuums! Imho aber illusorisch davon auszugehen, dass sich jeder, der interessiert darin ist, seine ‚Kröten‘ (Kohle) in Unternehmen zu investieren, sich auch auch mit den Perspektiven respektive Bilanzen der Einzeltitel auseinandersetzt, geschweige ohne betriebs-(volks)wirtschaftliche Ausbildung diese auch zu verstehen/interpretieren zu können…
      Sinniger wäre, sein (überschüssiges) Kapital in ‚gute‘ Fonds oder ETF’s zu investieren (btw. ‚gute Fonds‘ zu identifizieren schon eine Sache für sich)…
      Thema komplexer, als dem gerecht werden könnte…
      Hoffe dieses Angebot (der ARD) veranlasst einige Menschen der jüngeren Generation sich über ihren Vermögensaufbau seine eigenen Gedanken zu machen…

  3. Ach Leute, das ewige Märchen vom „Geld, das für einen arbeitet“! Geld „arbeitet“ überhaupt nicht. Ich kann eine Million auf die Wiese stellen und bis zum St. Nimmerleins-Tag warten: Es wird sich nicht „vermehren“. Es braucht jemanden, den ich mit diesem Geld bezahle (das nennt man Investition), der also arbeitet und Waren/Dienstleistungen schafft, die andere zu einem über diesen Investitionskosten liegenden Preis kaufen. Von diesem erarbeiteten Mehrwert zweige ich mir einen Teil ab und nenne das Investitionsprofit. Das klingt wie win-win (ich habe Profit, der andere Lohn), nur ist eben mein erhaltener Profit genau so hoch, wie sein Lohn der Arbeit niedriger und damit ist es win-loose. Merkt nur keiner.

    Und nun kommt Ihr mit der glorreichen Idee, dass alle irgendwie von „passivem Einkommen“ leben könnten. Gesamtwirtschaftlich gesehen ist das eine reine Nullnummer, weil eben das Einkommen von irgendeinem Dummen erarbeitet werden muss und per Preis für Waren/Dienstleistungen eingesammelt wird. Klar, Ihr wollt jetzt nicht der Dumme sein, der arbeitet und vom geschaffenen Mehrwert etwas abgeben muss, sondern der Schlaue, der ggf. gar nicht mehr arbeiten muss und vom geschaffenen Mehrwert der anderen lebt. Dann kommuniziert das aber auch so und lasst den „Geld arbeitet“-Unsinn.

    1. Mit dem „Vermehren“ wird es aber auch bei Kuh und Ochse schwer, wenn sie auf der Wiese einfach nur nebeneinander stehen.
      Wie in der Natur so braucht es auch beim Geld Partner und Zeit.

      Und einen „Mehrwert“ schaffen kann ein „Arbeiter“ meist auch nur dann, wenn überhaupt ein Wert zugrundeliegt. Zutaten, Arbeitsmittel, Gebäude, Strom, Maschinen, etc.
      Das kostet eben meist Geld. Und dieses können Investoren zur Verfügung stellen. Sei es um überhaupt loslegen zu können oder um auszubauen, neue Kundenkreise, Geschäftsfelder, Produkte zu erschließen.
      Wenn das Unternehmen scheitert, ist die Investition futsch. Auch für dieses Risiko lässt sich ein Investor / Miteigentümer dann bezahlen, ja. Ist die Verteilung immer gerecht? Nein.

      Geld arbeitet nicht alleine, richtig. Aber man kann damit arbeiten lassen.
      Oder man legt es untätig aufs Konto und sieht zu, wie es an Wert verliert.
      Die Entscheidung muss jeder für sich treffen. Wir wollen nur dabei helfen, die verschiedenen Möglichkeiten zu verstehen.

      LG, Julian

      1. Also Vermehrung zwischen Kuh und Ochse……Den Eingangssatz Ihres Kommentars sollten Sie nochmals überprüfen Julian.🤭

      2. Sehr gute Antwort. Vielen Dank

    2. Die meisten Anleger, die hier unterwegs sind, werden sicherlich selbst Arbeitnehmer sein. Die Arbeitnehmer, welche ihr Gehalt neben den Konsum auch in Unternehmensbeteiligungen investieren, stellen sich einkommenstechnisch breiter auf. Es sollte jedem selbst zugestanden werden, ob er ausschließlich konsumiert, investiert oder eben eine Aufteilung seines Einkommens als Strategie fährt. Schwarzweißdenken bringt an dieser Stelle nichts.

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