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Kohle-ABC: Was ist eine Bank?

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Bank

Willst Du all Dein Geld in Deiner Wohnung liegen haben? Wohl eher nicht – schon allein aus Sicherheitsgründen. Stell Dir vor, ein Einbrecher kann auf einen Schlag Deine gesamten Ersparnisse stehlen. Eine Privatbank bietet Dir deshalb an, gegen gewisse Kosten für Dich Dein Geld sicher aufzubewahren.

 

 

Sie darf allerdings mit Deinem Geld eigene Geschäfte betreiben. Dafür zahlt sie Dir eine kleine Gebühr, die Zinsen. Welche Geschäfte das sein können, ist gesetzlich geregelt. Darunter fällt zum Beispiel, dass ein Finanzinstitut anderen Personen oder Unternehmen Dein Geld leihen darf, für das sie dann wiederum Zinsen bekommt. Außerdem darf die Bank für sich oder andere Investoren in Firmen investieren.

Trotzdem kannst Du Dir Deine Ersparnisse zu jeder Zeit auszahlen lassen. Du kannst Deiner Bank auch Aufträge geben: zum Beispiel, dass sie von Deinem Geld jeden Monat automatisch Deine Miete bezahlt oder einer anderen Person Geld überweist.

Wenn Du in ein fremdes Land fahren möchtest, in dem Du nicht mit dem Euro bezahlen kannst, kannst Du im Vorhinein bei einer Bank Dein Geld tauschen. In den USA musst Du Deinen Einkauf beispielsweise mit dem amerikanischen Dollar erledigen. Auch der Tausch von Euro in Dollar kostet Dich eine Gebühr.

Mit all diesen Bereichen verdient die Bank ihr Geld. Davon muss sie das Gehalt ihrer Mitarbeiter in den Filialen sowie die Miete für die Bürogebäude bezahlen. Das restliche Geld ist der Gewinn, den die Inhaber der Bank bekommen.

 

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