0
Wegen des demographischen Wandels reicht die gesetzliche Rente bald kaum noch aus. Dennoch ist für die meisten die private Altersvorsorge weit entfernt. Daher fordern Experten den deutschen Staat auf, zur Unterstützung einen Fonds einzurichten.  

 

Mein-KohleEinstieg.de: Staatsfonds – ja oder nein?

Benjamin Wendt: Persönlich halte ich es für am cleversten, wenn jeder individuell seine Vorsorge trifft. Punkt. Nur leider weiß ich, dass viele Menschen das niemals machen werden und einige auch nicht können. Von daher ist es am Ende die Verantwortung des Staates, diesen Menschen ein Angebot zu machen. Deshalb finde ich es wiederum gut, dass der Staat eingreift. Aktuell hat man die Möglichkeit zur Riester-Rente. Man muss nicht riestern, man kann aber riestern.

Persönlich fände ich es besser, wenn jeder seine Situation selbst aufgreift und eigenverantwortlich handelt. Ein Staatsfonds ist aber eine interessante Möglichkeit. Ich finde sie super, weil dadurch am freien Markt gehandelt wird und viele Versicherungsgesellschaften mit extrem hohe Kosten schwächer werden. Prinzipiell finde ich es okay, dass der Staat diese Möglichkeit für Leute anbietet, die es einfach nicht wollen oder nicht können.

 


Benjamin Wendt von verstehe-deine-finanzen.de hat gemeinsam mit Simon Bender einen Online-Kongress über das Finanzwissen organisiert. Ihre Vision ist es, die finanzielle Bildung der Menschen in diesem Land einen großen Schritt voranzubringen.


 

Bildquelle(n):

  • Old pensioner counting her retirement money, only euro coins: Colourbox
Redaktion

FFQ: Lars Erichsen

Previous article

Kein Berater weiß, was ich für Ziele habe

Next article

More in Interview

Comments

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

You may also like