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Ein Trendthema in der Finanzwelt ist aktuell das Thema moralische Geldanlage. “Die Grenze setzt sich jeder selbst, solange sie im gesetzlichen Rahmen ist”, meint Thomas der Sparkojote. 

 

 

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Thomas Kovacs: Ich hatte erst kürzlich eine Diskussion über moralische Aspekte. Wenn du komplett ethisch und moralisch an die Sache herangehst, kannst du theoretisch in kein Unternehmen investieren. Das heißt, du setzt dir selbst die Grenze. Zwar setzt auch die Gesellschaft eine Grenze. Die musst du aber nicht übernehmen.. Du kannst sie selbst setzen, solange sie im gesetzlichen Rahmen ist. Es ja nicht verboten, Aktien von Waffenherstellern zu kaufen. Ich sage mir dann zum Beispiel: “Bei Waffen hört es bei mir auf.” Das ist aber eine persönliche moralische Entscheidung. Da leidet vielleicht mal die Rendite drunter, wenn es zum Krieg kommt und du damit viel Geld machen könntest. Aber damit will ich kein Geld machen.

Das ist eine moralisch Entscheidung. Es gibt aber auch Branchen wie Tabak, Altria. Ich rauche selber nicht, aber es zwingt dich niemand zum Rauchen. Du sagst, du willst freiwillig rauchen. Natürlich ist es ein Suchtmittel, aber Alkohol ist auch ein Suchtmittel. Du kannst es überall kaufen, Bier ab 16, Alkohol ab 18. Zigaretten ab 16, 18 Jahren, je nachdem wo du es kaufst. Es ist freiwillig. Das ist so mein Gedankengang. Die moralische Grenze oder die ethische Grenze setzt sich jeder selbst, solange sie eben im gesetzlichen Rahmen ist.

 


Thomas Kovacs, auch bekannt als Thomas der Sparkojote, ist ein 22-jähriger Blogger aus der Schweiz. Pro Woche lädt er drei Videos über Finanzen auf YouTube hoch. Seit über vier Jahren investiert er schon an der Börse. Seine Strategie: Dividenden.


 

Bildquelle(n):

  • Smoking cigarettes cause complications: Colourbox
Redaktion

Finanzwissen wird in unserer Gesellschaft nach hinten gestellt

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2 Comments

  1. Hallo Leute,

    Ihre Abteilung/ VJ,s/ Hospitanten/ Praktikanten usw sind leider nicht lernfähig. In Zeiten des Sparzwangs sollte man umso mehr auf Qualität setzten. Was machen Sie, der Ton ist zum wiederholten Mal Grottenschlecht. Zum Mitmeiseln: das Mikrofon kommt nie auf die Haut! Immer vom Körper/T-Shirt weg! Warum zeigt man den Leuten das beim HR nicht??? So lässt sich einen Gebührenerhöhung leider nicht rechtfertigen!
    Mit freundlichen Grüßen, ein fremdschämender BR Mitarbeiter,

    Ralf Hahmann

    1. Hallo Ralf Hahmann,

      wir können Ihren Ärger verstehen. Allerdings möchten wir darauf hinweisen, dass diese Interviews alle am selben Tag gedreht wurden und wir daher noch gar nicht die Chance hatten, aus unseren Fehlern zu lernen. Sie können uns aber glauben, dass wir seitdem verstärkt auf den Ton achten und uns stetig verbessern werden. Wir danken Ihnen für Ihren kollegialen und durchaus freundlich formulierten Rat!

      Liebe Grüße, die lernfähige Redaktion!

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